Umfassende Versorgungsauskunft

Aktualisierung: 17.05.2010

Erteilung einer umfassenden Versorgungsauskunft durch das Landesamt für Finanzen

Beamtinnen/Beamte und Richterinnen/Richter des Freistaates Bayern erhalten auf Antrag eine umfassende Auskunft über den Stand ihrer Versorgungsanwartschaft, sofern sie

  • das 55. Lebensjahr vollendet haben, oder
  • wegen Dienstunfähigkeit voraussichtlich in den Ruhestand versetzt werden.

Die Erteilung einer umfassenden Versorgungsauskunft erfolgt dabei im Umfang einer (fiktiven) Festsetzung von Versorgungsbezügen und beinhaltet neben dem voraussichtlichen Bruttobetrag des zu erwartenden Ruhegehalts auch eine Zusammenstellung der ruhegehaltfähigen Dienstzeiten. Anrechnungs-, Kürzungs- und Ruhensvorschriften können im Rahmen einer umfassenden Versorgungsauskunft jedoch nicht berücksichtigt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass zur Erteilung einer umfassenden Auskunft über den Stand der Versorgungsanwartschaft die Personalakte des Auskunftssuchenden zur Einsichtnahme angefordert werden muss. Sofern Sie hiermit einverstanden sind und die Erteilung einer umfassenden Versorgungsauskunft wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit der zuständigen Bezügestelle Versorgung auf, die Sie der Zuständigkeitsübersicht entnehmen können.

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen einer umfassenden Versorgungsauskunft grundsätzlich keine Alternativ- oder Mehrfachberechnungen durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere auch für Berechnungen zur Ermittlung des finanziell günstigsten Freistellungsmodells.

Ohne besondere Voraussetzungen können sich sämtliche Beamtinnen/Beamte und Richterinnen/Richter auf Probe bzw. Lebenszeit des Freistaates Bayern eine verkürzte Versorgungsauskunft erteilen lassen.